Yoshitomo Nar, 1958 in Tokio geboren, zählt zu den populärsten Protagonisten der japanischen Gegenwartskunst. Seine Malereien und Handzeichnungen führen in eine zunächst kindlich erscheinende Phantasiewelt voller kulleräugiger Gestalten und Tiere. Gelegentlich sind den kleinen, verzweifelten Figuren Sprechblasen beigegeben, die - leer oder mit Gestammel gefüllt - deren Verlassenheit jedoch eher steigern. Auf der vermeintlich naiven Oberfläche lassen sich Indizien für darunter liegende, weit abgründigere Ebenen erkennen.
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